Wir feiern Sant Jordi!

Wir verlassen Barcelona Richtung Norden und verabschieden uns bei der Hafenausfahrt von dieser schönen Stadt! Beim Vorbeisegeln sehen wir, dass der Waldbrand, dem unser Burgbesuch zum Opfer gefallen war, doch nicht ganz so schlimm war…das abgebrannte Waldstück ist relativ überschaubar. Naja, besser so als anders herum…

Die nächsten beiden Tage segeln wir Richtung Norden – nach einer schaukeligen Nacht vor Anker vor der Ortschaft Calella segeln wir bei reichlich Gegenwind nach Norden. Dauernde Schräglage und nur mäßig schnelles Weiterkommen sind die Folge, aber wir schaffen es bis Sant Feliu de Giuxols, wo wir in der Marina ein ruhiges Plätzchen finden.

Wir statten am Abend dem Ort einen Besuch ab und finden uns im Trubel des St. Georgs-Tags wieder.

Der St. Georgs-Tag (Sant Jordi) geht auf die Sage vom Drachentöter St. Georg zurück, der die Jungfrau rettet. In Katalonien wird der Tag mit dem Schenken von Rosen an Frauen (ähnlich dem Valentinstag) und dem Schenken von Büchern an die Männer begangen – begleitet von Umzügen, miteinander Essen gehen und einfach auf den Straßen feiern.

Auf den Straßen ist Feierstimmung!

Wir genießen den Trubel, und mit dem Essen gehen halten wir mit!

Heute (Freitag, 24.4.) ging’s weiter nach Norden bis zu der Halbinsel, die den östlichsten Punkt Spaniens bildet. Wir segeln den ganzen Tag mit Raumwindkurs und verstecken uns abends in der windgeschützt gelegenen Cala de Portlligat vor den Wellen – eine ruhige Nacht ist sichergestellt!

In dieser Bucht hatte Salvatore Dali sein Wohnhaus. Morgen wollen wir dieses besuchen und auch dem Ort Figueres mit seinem Dali-Museum einen Besuch abstatten.

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