Montag Früh fahren wir von unserem Hafenplatz zum “Parkplatz” für die Crossover für die nächsten dreieinhalb Monate. Auf dem Weg dorthin müssen wir kurz anhalten, denn wir haben Querverkehr – schwer beschützt von Begleitbooten (z.T. Schlauchboote mit Soldaten drauf, z.T. gepanzerte Boote und dann noch das für die Großschiffahrt obligate Pilot-Boot) legt ein U-Boot vom Dock ab und quert unseren Kurs. Wir schauen einfach, dass wir nicht im Weg sind und keinen nervös machen 😉



Danach geht’s ans Kranen! Wir legen an einem Steg vor der “Lagerfirma” an und stellen fest, dass hier kein Portalkran verwendet wird, sondern ein normaler Mobilkran. Das bedeutet, dass wir die Crossover auf das Kranen vorbereiten müssen, damit Platz für das notwendige Krangehänge ist – Lazyjacks, Dirk und Achterstag müssen aus dem Weg geräumt werden. Die Mitarbeiter, die das machen, sind routiniert. Danach wird die Crossover angehängt und auf einen hydraulischen Wagen gelupft.





Hoch das Boot 😉
Nach dem Absetzen im mobilen Gestell geht’s zum Abstellplatz.



Der hydraulische Fahrschemel ist ziemlich wendig und parkt die Crossover zentimetergenau ein.

Die Analyse des Unterwasserschiffs ist recht erfreulich – das Coppercoat-Antifouling funktioniert sehr gut. Einmal ordentlich abkärchern sollte reichen.
Aber wenn das Boot schon aus dem Wasser ist, stehen die Opferanoden tauschen, das Getriebeöl des Saildrives wechseln (zur Ablassschraube kommt man nur von unten ran und bei der Alternative Absaugen kriegt man nicht das ganze Öl raus), und die beiden Schiffsschrauben reinigen stehen auch auf der To-Do-Liste.
Wir klettern mit einer Leiter nochmal auf die Crossover, machen alles dicht, schnappen unsere Taschen und reisen heim (Toulon-Marseille-Wien-Linz). Montag Nacht sind wir wieder zu Hause.
Wie angekündigt pausieren wir den Blog jetzt wieder bis zur nächsten Etappe im September.
Schönen Sommer!
