Hibernation in Bastia

Wir verlassen den Vieux Port in Bastia und verbringen einen schönen Tag in der Bucht von Erbalonga, wo wir nochmal baden und eine Runde schnorcheln. Danach geht es in den Port Toga, der gleich nördlich vom Stadtkern von Bastia liegt. Hier haben wir einen Winterliegeplatz zugesagt bekommen – wir beziehen Quartier.

Es bleiben uns noch ein paar Tage bis zum Heimflug am 30. September – wir müssen das Boot wieder für die lange Liegezeit über den Winter vorbereiten und auch einen Tauchgang habe ich mir noch vorgenommen! Also gleich am Montag Früh zur Tauchbasis und raus mit dem Tauchboot.

Nach einer knappen Stunde im Wasser geht die Fahrt zurück in den Hafen. Auf der Fahrt entdecken eine Freediver-Boje im Wasser, aber kein Freediver weit und breit! Die Tauchguide geht ins Wasser, um zu suchen – aber nichts! Wir vermuten einen Tauchunfall und verständigen die Capitanerie des nahegelegenen Hafens und den Seenotdienst – eine Suche soll gestartet werden.

Gottseidank entdecken wir den Freediver bei der weiteren Heimfahrt ein paar hundert Meter weiter unversehrt – allerdings bekommt er vom Tauchboot-Führer einiges zu hören! Sich soweit von seiner Boje zu entfernen geht gar nicht! Er hätte fast eine Suchaktion ausgelöst, abgesehen von den Umständen die wir schon hatten! Naja, Ende gut, alles gut!

Zurück auf der Crossover gibt’s alle Hände voll zu tun – wie jedesmal vor der Heimfahrt! Diesmal kommt neben all den “normalen” Aktivitäten auch noch eine Winch-Wartung dran. Unser meistgebrauchter Winch wird zerlegt, gereinigt und neu eingefettet.

Eigentlich war er noch ganz gut beieinander – die anderen 5 Winschen an Bord kommen in den nächsten Jahren mal dran.

Heute gehen Michi und ich auf ein abschließendes Abendessen, morgen Früh geht’s zum Flieger nach Wien!

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