Wir verlassen die Bucht von Portlligat und segeln der Küste entlang Richtung Norden. Am Cap Cerbere passieren wir die spanisch-französische Grenze, das Wetter ist eher kühl, die Sonne versteckt sich hinter einer Wolkendecke!


Die Küste verändert sich nun vom einer Felsenküste zu einer Küste mit Sandstränden und dahinter liegenden Lagunen, welche durch das erweiterte Mündungsgebiet der Rhone gebildet werden. Wir ankern noch einmal vor dem Cap Báer, bevor es entlang von Sandstränden in den Hafen von Leucate geht.



Wir checken für zwei Tage in den Hafen von Leucate ein, weil wir einen Ausflug nach Carcassonne planen. Einen Leihwagen zu bekommen, ist im Hafen nicht möglich, wir fahren mit unseren Bordfahrrädern zur nächsten Zugstation (ca. 15km) und nehmen den Zug nach Carcassonne. Die Räder nehmen wir mit, auch vom Bahnhof in Carcassonne bis zur Burganlage ist’s ein Stückchen!


Dort erwartet uns eine Befestigungsanlage, die ihres Gleichen sucht – mit einer doppelten Ringmauer , die äußere etwa 1,7 km lang, und einer kleinen Stadt im Inneren, die auch heute noch bewohnt ist! Die Burganlage geht bereits auf die Römerzeit zurück und wurde in weiten Teilen im 13. und 14. Jahrhundert errichtet. auch im 16. Jahrhundert wurden wesentliche Teile angefügt (z.B. die äußere Befestigungsmauer). Im 19. Jahrhundert wurde die zum Teil verfallene Burg restauriert und 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Ein unglaublich imposanter Eindruck schon aus der Ferne!

Wir verbringen den ganzen Tag in Carcassonne, die Eindrücke sind vielfältig und natürlich wird die Burg auch touristisch intensiv genutzt.





Auch eine eigene Kirche und ein Theater sind innerhalb der Burgmauern zu finden…


Gastronomisch gibt’s feine Sachen hier. Wir kehren ein auf eine Cassoulet – die muss man gegessen haben hier. Eine Schüssel macht uns beide satt und auch das Eis zum Nachtisch ist besonders nett angerichtet!


Hier noch ein paar weitere Eindrücke:






Ein ereignisreicher Tag, die Anreise mit Rad und Zug hat sich jedenfalls ausgezahlt!


